Pinnower-Petersberger Schulzen und Bürgermeister

Pinnow

1545 - Wenthland, Heinrich

1568 - Sager, Claus

1568 - kommt Pinnow durch Verpfändung zu den Ravens auf Stenfeld (Raben Stein-

feld). Ein Register vermerkt: „… dat seint Christof und Jorgens Ravens leute“

Einen eigenen Schulzen hat das Dorf bis zur Rückkehr in das Domanium

1704 nicht mehr.

1704 - Sellmann, Jürgen

 

1760 - Ihde 1 (Hufe I.)

1770 - Ihde 2 (Sohn von Ihde1)1811 - Hauer (Interims -Schulze und Interimswirt auf Hufe 1)

1820 - Bull (Hufe II.)

1846 - Schack, Otto (Hufe III.)

1867 - Schack, Wilhelm (Büdner)

1882 - Satow (heiratete des Schulzen Otto Schacks Witwe)

1900 - Satow

April

1933 ff – Fritz Schack

Der Bürgermeister wird nicht mehr gewählt, sondern von

der nationalsozialistischen Kommunalaufsichtsbehörde bestimmt.

Das Sagen im Dorf hat jedoch der Ortsbauernführer

Wunderow , Pinnow Ausbau

1945 - 1946  Groll, August

Vorsitzender eines Gemeindeausschusses. Eingesetzt vom sowjetischen

Ortskommandanten, im Februar 1946 abberufen

1946,

März - Müller, Friedrich Wilhelm - durch Ortskommandanten eingesetzt

1946

Juli - Roggendorf, Adolf, kommissarisch eingesetzt

1947-1950 - Loeser, Walter – inhaftiert wegen Wirtschaftsvergehen

1950-1951 - Olschewski, Ernst - kommissarisch

1951-1965 - Wulf, Hans-Heinrich – der am längsten amtierende Bürgermeister

1965-1968 - Krato, Wilhelm

1968-1979 - Olschewski, Alwin

1979-1989 - Ringleb, Dieter (im Oktober 1989 wegen Krankheit ausgefallen)

1989-1990 - Staudenraus, Helga

Sie übernahm ehrenamtlich als Stellvertreterin das Bürgermeisteramt

und musste mit der Gemeindevertretung die hektischen, teils chao-tischen Wochen und Monate der Wendezeit in der DDR bis

zur Gemeindewahl im Mai 1990 bewältigen

190-2004 - Böttcher, Anita

2004       -   Zapf, Andreas

Petersberg

1545 - Wilde, Claus

1568-84 - Gudaess, Herman

1584 - kommen Teile von Petersberg sowohl in den Besitz des Gutsherren von Gneven als auch des Gutsherrn von und Rehagen (Augustenhof). Der Dorfverband ist zerschlagen und das Schulzenamt offensichtlich nicht mehr bekleidet. Später, noch vor der Eingemeindung Petersbergs 1871, haben beide Orte einen gemeinsamen Schulzen.

 

(Hinweis: Aufstellungen über Amtszeiten von Bügermeister / Schulzen sind, bis auf die Zeiten 1945-Gegenwart, nicht überkommen. Nicht alle Pinnow-Petersberg betreffenden archivalischen Quellen im Landeshauptarchiv konnten durchgearbeitet bzw. gelesen werden, deshalb auch die oft langen zeitlichen Lücken. H.R.)

 

 

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